Ein DNS-Server muss stark abgesichert werden. Dafür sollte dieser mindestens in einer Chroot-Umgebung laufen und durch aktuelle Sicherheitspatches “gehärtet” werden. Die Anleitung beschreibt wie eine Chroot-Umgebung eingerichtet und Bind dementsprechend konfiguriert wird.
Mittels mod_defensible kann der Apache2 Webserver auf sogenannte IP-Blacklists zugreifen. Ist die Client-IP auf der Blacklist gelistet, bekommt er einen “403 Forbidden” Response zurück.
Die Hackergruppe Antisec möchte in den nächsten Stunden die Sicherheitslücke veröffentlichen und einen passenden Wurm anbieten.
Es gibt Regeln die nur zu bestimmten Zeiten aktiv sein sollen. Dies kann umständlich per Cronjob gelöst werden oder auch ganz einfach direkt mit IPTables. Das Zeit-Modul ist in neueren Debian und Ubuntu Paketen enthalten. Benutzt man eine ältere Distribution, muss man eventuell den Kernel patchen.
Otpw ermöglicht die Nutzung und Generierung von Passwortlisten. Dieses System ist ähnlich der TAN-Liste beim Onlinebanking. Die Integration erfolgt als PAM Modul und es kann somit für SSH und vielen anderen Logins benutzt werden.
Mit Knockd kann man Ports nach erfolgreichem Klopfzeichen öffnen und automatisch schliessen. Knockd fügt hierfür neue Iptables-Regeln ein. Es ist auch möglich per Knockd einzelne Dienste zu starten / stoppen. Knockd arbeitet sehr ressourcenschonen, nicht zuletzt weil das Binary nur wenige Bytes gross ist.
Kürzlich entdeckte ich über 100 404 Anfragen innerhalb von 2 Minuten in meinem Webserver Logfile. Diese stammen vermutlich von einem Morfeus Scanner. Dieser sucht nach sämtlichen gängigen URLs von zum Beispiel phpmyadmin,horde und anderen Webanwendungen. Damit in Zukunft diese Attacken verhindert werden, installierte ich Fail2Ban und konfigurierte einen “Apache 404 Block”, der ab einer bestimmten Anzahl von 404 Anfragen eines bestimmten Hosts eine Iptables Blockregel einfügt. Dies ist mit Vorsicht zu geniessen, da eventuell auch friedvolle User ausgesperrt werden können.
Linux Server sollten regelmäßig auf installierte Rootkits geprüft werden. Chkrootkit prüft zuverlässig und erkennt über 50 verschiedene Rootkits, erkennt geänderte Lastlog-Dateien und findet Kits die auf Kernel-Module basieren.
Jeder kennt das Problem von ständigen und wiederkehrenden Bruteforce Angriffen. Wer diese in Zukunft erfolgreich abwehren möchte, sollte dich Fail2Ban genauer anschauen. Das kleine Programm scannt Logfiles aller Art nach fehlgeschlagenen Logins und sperrt den Angreifer per temporärer Iptables Regel.
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